Warum brauchen wir eine queere Geschichte des Holocaust? Nachdenken über unbequeme Fragen – Was uns die queere Forschung zum Holocaust aktuell zu sagen hat - Menschen ohne Geschichte sind Staub

Mittwoch, 29. Januar 2025, 19.30 bis 21.30 |
Diskussion mit Anna Hájková - 29.1. - Queere Forschung zum Holocaust

Das Lesbennetzwerk Hamburg lädt anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ein:

Warum brauchen wir eine queere Geschichte des Holocaust? Nachdenken über unbequeme Fragen – Was uns die queere Forschung zum Holocaust aktuell zu sagen hat und wie queere Holocausgeschichte unseren Blick auf die Gefahr des Rechtspopulismus/Rechtsrucks schärft .

Dr. Anna Hájková im Gespräch mit Karin Schönewolf über ihr Buch “Menschen ohne Geschichte sind Staub” und wie queere Holocaustgeschichte unseren Blick auf die drohende Gefahr des Rechtspopulismus schärft.

Dr. Anna Hájkovás Forschung erklärt, weshalb die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Liebe in der Shoah später ausgeklammert und marginalisiert worden ist und wie ihre Rückkehr in das kollektive Gedächtnis eine inklusive und feministische Geschichte dieses Genozids anbieten kann. Die erweiterte Auflage des Klassikers „Menschen ohne Geschichte sind Staub“ basiert auf originärer und umfangreicher Archivforschung und bietet einen prägnanten Einblick in die queere Geschichte des Holocaust für Anfänger*innen und Fortgeschrittene.
Sie wird im Rahmen der Veranstaltung u.a. auf Margot Heuman eingehen, eine amerikanische Holocaustüberlebende, die in Theresienstadt die große Liebe ihres Lebens kennenlernte und darüber 60 Jahre später Hájková zum ersten Mal erzählte. Schließlich werden sich Hájková und Karin Schönewolf auch darüber unterhalten, wie queere Holocaustgeschichte unseren Blick auf die drohende Gefahr des Rechtspopulismus schärft.
Es wird die Möglichkeit geben, das Buch „Menschen ohne Geschichte sind Staub“ zu kaufen und es signieren zu lassen.
Offen für alle Interessierte! all gender welcome!
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Die Veranstaltung ist offen für all gender!

Landesfrauenrat Hamburg e.V.
Grindelallee 43 Sauerbergshof, Hinterhof
Hamburg

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    [DE]
    Drei Tage lang Filme, die trans, Inter, non-binary und agender Perspektiven in den Mittelpunkt stellen – dokumentarisch, biografisch, künstlerisch und politisch.

    Es gibt viel Raum für Austausch, Vernetzung und entspannte Barabende. Von uns. Für uns.
    Bis bald im Centro Sociale!

    [ENG]
    Three days of films that highlight trans, Inter, non-binary, and agender perspectives—documentary, biographical, artistic, and political.

    there’s plenty of space for discussion, networking, and relaxed evenings at the bar. By us. For us. See you soon at the Centro Sociale!

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    tinkino.org
    Wir freuen uns darauf, den Abend mit euch ausklingen zu lassen!